Rehkitze und Niederwild bei der Frühjahrsmahd schützen

Landwirte mähen in den kommenden Wochen Wiesen und Grünroggen: Darin haben Wildtiere ihre Tierkinder, wie Kitz und Fasanenjunge abgelegt. Um diese vor dem Mähwerk zu schützen, veröffentlichen Nutzerverbände Empfehlungen für Landwirte und Jäger.

Die anstehende Frühjahrsmahd fällt zusammen mit der Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere, die in Wiesen und Grünroggen ihren Nachwuchs sicher wähnen. Doch „Ducken und Tarnen“ schützt zwar vor dem Fuchs, nicht aber vor dem Kreiselmäher oder dem Mähbalken. Darauf machen Bundesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer (BAGJE), Bundesverband Lohnunternehmen (BLU), Bundesverband der Maschinenringe (BMR), Deutscher Bauernverband (DBV) und Deutscher Jagdverband (DJV) aufmerksam. Die Verbände empfehlen den Landwirten, den Mähtermin mindestens 24 Stunden vorher mit dem Jagdpächter abzusprechen und erforderliche Maßnahmen für den Schutz von Wildtieren durchzuführen. Derartige Maßnahmen sind notwendig, um tierschutzrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen.

Der elfseitige Mäh-Knigge (Direktlinkt PDF) der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) gibt aus Sicht der Verbände kurz und bündig Handlungsempfehlungen zur tierschonenden Mahd. Die richtige Frühmahd wird durch ein in Zusammenarbeit mit den Verbänden erstelltes Video erklärt.

Mehr Infos beim DJV.

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